Videotagebuch statt Jugendsommerlager
Zweimal - im Sommer und im Herbst des vergangen Jahres - musste das Jugendsommerlager „Crossing Border“ ausfallen. Im November 2020 aber gelang es, das Jugendlager - Corona-bedingt - in verkürzter Form unter Leitung der Gedenkstättenpädagogin Luisa Taschner für den Trägerverein der Gedenkstätte Ahrensbök gemeinsam mit Daniel Hettwich für den Ev.-Luth.Kirchenkreis Ostholstein durchzuführen.
„Was geht uns das an“? fragten sechs junge Leute aus drei Nationen, die sich vier Tage lang inhaltlich mit Themen der nationalsozialistischen Diktatur auseinandersetzten, auch mit Anfang, Alltag und Ende, wie in der Gedenkstätte Ahrensbök an Beispielen aus der Region thematisiert wird. Sie besuchten verschiedene Kultur- und Erinnerungsorte wie die Grabstelle der sechs KZ-Häftling auf dem Friedhof von Ahrensbök oder das Cap-Arcona-Ehrenmal von Neustadt. Mit dem Besuch einer Kirche und einer Moschee wurden die drei Weltreligionen thematisiert; der Besuch einer Synagoge war Corona-bedingt nicht möglich.
Jugend erinnert
Ein Videotagebuch
Am Ende der vier Tage saßen die jungen Leute zum letzten Gedankenaustausch um ein Lagerfeuer und versprachen sich ein Wiedersehen im folgenden Jahr. Das Ergebnis ist ein Videotagebuch, das der Filmemacher Jens Westen, Neustadt, im Rahmen des Bundesförderprojekts „Jugend erinnert“ erstellte.
Videotagebuch