P R E S S E 
 
Auf den Spuren des Todesmarsches
Fahrradtour von Ahrensbök über Siblin, Gut Glasau, Süsel nach Neustadt i. H.




Sie waren erschöpft, krank, ausgemergelt. Mitte April 1945 wurden etwa 500 Häftlinge aus den Konzentrationslagern Auschwitz-Fürstengrube und Dora-Mittelbau durch Ostholstein und in die Scheunen von Siblin und auf Gut Glasau getrieben. Einige wenige wurden vom Schwedischen Roten Kreuz gerettet. Die anderen mussten nach Neustadt marschieren und wurden dort auf Schiffen in der Lübecker Bucht eingesperrt. Am 3. Mai 1945 bombardierte die britische Luftwaffe die nicht gekennzeichneten Schiffe, bei der mehr als 7000 Menschen ertranken, verbrannten, in Frachträumen erstickten.

Am Sonntag, den 12. Mai 2019, werden sich Mitglieder des Eilsdorfer Kulturvereins zusammen mit Mitgliedern des Trägervereins Gedenkstätte Ahrensbök auf die Spuren dieses Todesmarsches begeben. Nachdem die Veranstalter im letzten Jahr die erste Hälfte des Todesmarsches von Lübeck nach Ahrensbök auf Fahrrädern nachgefahren waren, führt die Fahrradtour in diesem Jahr von Ahrensbök über Siblin, Gut Glasau, Süsel nach Neustadt zum Ehrenfriedhof Cap Arcona an der Lübecker Bucht.

Interessierte können sich über den Kulturverein bei Elke Hoffmann (04553 – 229, Mobil: 0173-273 4940) anmelden; hier kann ein Fahrradtransport organisiert werden. Anmeldungen sind auch über die Gedenkstätte möglich (04525 493 060, gedenkstaetteahrensboek@t-online.de) Der Kostenbeitrag - für Getränke etc. unterwegs – beträgt fünf Euro; der mögliche Überschuss geht als Spende an die Gedenkstätte. Treffen ist um 10 Uhr am Sprüttenhus Eilsdorf Gemeinde Pronstorf, oder in der Gedenkstätte Ahrensbök. Die Tour ist 36,4 Kilomater lang. Bei Regen wird die Strecke per Auto (Fahrgemeinschaften) abgefahren.





 
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